Beiträge vom Oktober 2007
Ssang in Second Life
Oktober 28, 2007 · Keine Kommentare
Second Life? Da war doch mal was. Gab es darum nicht zu Beginn des Jahres einen ausgewachsenen Medienhype? Egal ob Spiegel, Focus oder Stern-TV, kaum ein Magazin, das uns nicht staunend bis fasziniert explodierende Nutzerzahlen nannte und in Second Life nicht weniger als die Zukunft des Internets am Horizont aufziehen sah. Angeblich gab es Leute die in dieser virtuellen Welt als DJ oder Turnschuhdesigner ihr reales Monatseinkommen locker übertrafen. Doch schon nach ca. zwei Monaten wurden solche vermeintlichen Erfolgsstorys langweilig und die nun im Zusammenhang mit Second Life meistgenannten Begriffe waren „Illegales Glücksspiel“ und „Kinderpornografie“. Mittlerweile ist das mediale Interesse jedoch gänzlich eingeschlafen. Von einem echten Boom kann nicht gesprochen werden, die Zahl derer, die sich einen kostenpflichtigen Premiumaccount leisten soll sogar rückläufig sein. Mittlerweile ist mein PC mit genügend Arbeitsspeicher ausgestattet und ich kann mir mein eigenes Bild machen.

Mein Avatar heißt Ssang Seomun, was zunächst mal lächerlich klingt, aber nicht weiter schlimm ist, da meine neuen Nachbarn in Second Life eigentlich alle etwas merkwürdige Namen tragen. Ssangs Aussehen erinnert an eine Art Cyber-Punk, wie man ihn sich in einem Film wie Blade Runner vorstellen könnte. Zunächst mal ist er verblüfft darüber, dass die Welt in Second Life doch ziemlich leer ist. Wo sind denn all die anderen Avatare? Wahrscheinlich kennt er noch nicht die Places-To-Be und kommt sich deshalb etwas verloren vor. Glücklicherweise kann ich ihm behilflich sein, erinnere ich mich doch an einen Auftritt Reiner Calmunds bei Stern-TV, in dem er vollmundig die Eröffnung von Callis Island verkündete. Ich bemühe die Suchfunktion von Second Life, werde schnell fündig und teleportiere Ssang auf die Insel des rührigen vollschlanken RC. Im Zentrum der Insel steht unübersehbar ein Fussballstadion, neumodisch Arena genannt, das auf Ssang direkt eine gewisse Anziehungskraft ausübt. Beim Betreten des Stadions, pardon, der Arena, wird er von einem Guide freundlich begrüßt. Auch wird ihm direkt Hilfe zur ersten Orientierung angeboten, die er jedoch zunächst mal dankend ablehnt. Scheinbar ist er mir ziemlich ähnlich. Im Eingangsbereich ist eine Bar und tatsächlich haben sich dort bereits einige Avatare niedergelassen um über die eine oder andere Belanglosigkeit zu plaudern. Zu solcher Art von sozialer Interaktion ist Ssang noch nicht bereit und so zieht er es vor, erst mal die virtuelle Torwand unter Beschuss zu nehmen. Den ersten Treffer kommentiert dann tatsächlich RC’s Stimme im unverwechselbaren rheinischen Sing-Sang, „Na endlisch hasse mal einen jetroffen!“. Dermaßen verausgabt setzt sich Ssang nun doch an die Bar und lauscht den Berichten über das kürzlich beendete Oktoberfest auf Callis Island. Es muss wohl hoch her gegangen sein, als jedoch erzählt wird, dass Olaf Henning und Waldi Hartmann auch da waren, ist er dann doch froh dieses Event verpasst zu haben. Gut erholt schwingt sich Ssang nun in die Luft, fliegen kann er nämlich auch, und betrachtet die Insel des Dicken von oben. Schöne Strände, ein Vereinsheim und Callis privates Haus entdeckt er dabei, entschließt sich jedoch diese Attraktionen erst bei einem nächsten Besuch genauer zu besichtigen.
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Ski World Cup Düsseldorf 2007
Oktober 27, 2007 · Keine Kommentare
Der Reiz des Besonderen ist eigentlich nicht mehr ganz vorhanden und so waren wir heute auch erstmals seit drei Jahren wieder beim Skilanglauf an der Rheinuferpromenade. Hier ein paar Eindrücke:
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Tölp!
Oktober 19, 2007 · Keine Kommentare
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Finnisch mit Thilo: Kappale viisi
Oktober 16, 2007 · Keine Kommentare
Die gestrige Unterrichtseinheit hat mich wieder ein wenig versöhnt. Nach den obligatorischen Wiederholungsübungen ging es endlich mal recht zügig voran. Thema des Abends war der Genitiv. Wie so oft im Finnischen wäre das nicht allzu schwer, gäbe es nicht wieder zig Ausnahmen, die um Beachtung bitten. Eine besonders perfide Ausnahme ist z.B. dass sich die Genitivendung bei alten Wörtern von der moderner Wörter unterscheidet. Nehmen wir mal das Beispiel kiivi (Kiwi). Hier wird, ganz der grundsätzlichen Regel entsprechend, im Genitiv ein “-n” angehängt, also kiivin. Beim so ähnlich erscheinenden Wort kivi (Stein) jedoch, wird aus dem “i” zunächst mal ein “e” und die Genitivform heißt dann kiven. Okay, warum auch nicht? Unser neu erworbenes Genitivwissen haben wir dann in Form solch schöner Sätze wie “Iso-Britannian pääkaupunki on Lontoo.” (”Großbritanniens Hauptstadt ist London.”) zur Anwendung gebracht. Das hört sich doch schon richtig nach Finnisch an!
Kleine Frage am Rande. Warum sind im Goethe-Gymnasium an den Volkshochschul-Abenden die Toiletten abgeschlossen? Irgendwann geht das noch mal in die Hose!
Die Beraterbank
Oktober 15, 2007 · 2 Kommentare
Eben waren wir bei der Dresdner Bank um dort für Jesper und Silja je ein Sparkonto einzurichten. Die hochsympathische Beraterin verabschiedete uns mit den Worten:
“Wenn Sie noch irgendetwas brauchen oder Fragen haben, dann kommen Sie einfach wieder vorbei. Ich bin für alles offen. Auch wenn’s um Privates geht.“
Na, das ist doch mehr als man erwarten durfte. Ich musste mich wahnsinnig zusammenreißen um nicht lauthals loszuprusten. Inkki ging’s genauso und als wir vor der Tür waren mussten wir uns nur kurz anschauen und haben sofort fürchterlich gegackert.
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Finnisch mit Thilo
Oktober 14, 2007 · Keine Kommentare
Mein Finnischkurs läuft, unterbrochen von zwei Wochen Herbstferien, immer noch und ich bin euch eigentlich noch kappale kolme und neljä schuldig. Aber ehrlich gesagt weiß ich gar nicht so recht was ich dazu schreiben soll. Ich habe das Gefühl, dass es überhaupt nicht vorangeht. Gut, die Uhrzeiten und Wochentage sind dazu gekommen und noch ein paar andere Kleinigkeiten, aber insgesamt kommt es mir doch so vor, als würden wir ziemlich auf der Stelle treten. Nun sind 90 Minuten pro Woche eh schon nicht so viel, wenn davon aber immer erst mal fünf Minuten für den Anwesenheitscheck und weitere 10 Minuten für das abwechselnde Vorlesen von simpelsten Konjugationsübungen draufgehen, dann ist das schon ziemlich ermüdend und frustrierend. Mein nächster Finnlandbesuch steht schon in acht Wochen an und eigentlich hatte ich ja gehofft dann wenigstens schon mal selbständig einen Cider bestellen zu können oder ein wenig mit der S-Bahn-Schaffnerin shakern zu können. Das kann ich mir wohl abschminken.
Vielleicht sollte ich lieber versuchen M.A. Numminen als Privatlehrer zu engagieren. Der weiß scheinbar wie’s klingen soll:
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In Rainbows
Oktober 13, 2007 · Keine Kommentare
Endlich, endlich, endlich! Es gibt ein neues Album von Radiohead! Dass Radiohead neue Vertriebswege gehen indem sie ihr neues Werk zunächst nur als Download zu einem vom Käufer selbst zu bestimmenden Preis anbieten, sorgte ja schon für reichlich Aufruhr. Wie zuletzt bei Spiegel Online zu lesen war, verkauft es sich ganz prächtig und die Mehrzahl der Downloader ist auch bereit dafür zu bezahlen. Mir war es 5 englische Pfund wert und ich hoffe wirklich, dass das Beispiel Schule macht. Bei Anbietern wie iTunes oder Musicload würde ich nie kaufen. DRM-gefesselte Musik macht in meinen Augen keinen Sinn. Ich möchte mir keine Gedanken darüber machen müssen wie oft ich ein legal erworbenes Produkt auf CD brennen oder auf ein portables Gerät überspielen darf. Da kaufe ich mir lieber gleich die CD oder schaue mich bei emusic um, die ein großes Angebot an DRM-freier Alternative-Musik im Angebot haben.
Und wie ist sie nun, die neue Radiohead? Mal wieder fantastisch. Etwas leichter zugänglich als Amnesiac oder Kid A, dabei immer noch gewohnt komplex und fordernd. Eine ganze Ecke besser als das Soloalbum Eraser von Thom Yorke, das mich doch ein klein wenig enttäuscht hatte. Wer ein bißchen was für gute Musik übrig hat sollte also die Kreditkarte zücken und hier downloaden.
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Aufgerüstet
Oktober 12, 2007 · 3 Kommentare
Das waren aber mal gut angelegte 16€. Zu diesem Schnäppchenpreis habe ich nämlich nun den Arbeitsspeicher meines Rechners mal eben verdoppelt. Hört sich toller an als es ist, war ich doch bisher mit gerade mal 256MB unterwegs. Das war beim PC-Kauf vor gut drei Jahren schon zu wenig und mittlerweile sind einige Programme damit schlichtweg nicht mehr nutzbar. Jetzt bin ich also ganz happy und kann beispielsweise das tolle Joost flott und flüssig genießen.








