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Qype: Bäckerei Gelhäut in Düsseldorf

Juni 25, 2008 · Keine Kommentare

Duesseldorf

Hier winkt der mehlbestäubte Bäcker seiner Kundschaft aus der Backstube freundlich zu, was schon mal insofern erwähnenswert ist, als dass heutzutage kaum ein Angestellter einer sog. Bäckerei überhaupt noch mit Mehl in Berührung kommt. Die Bäckerei Gelhäut ist kein Backshop und auch keine Franchise-Filiale, die Bäckerei Gelhäut ist schlicht und einfach eine Bäckerei, wie es sie vor zehn bis fünfzehn Jahren noch in jedem Viertel gab.
Dass der Bäckermeister sein Handwerk gelernt hat merkt man seinen Produkten dann auch an. Besonders zu empfehlen sind die dezent-würzigen Winzerbrötchen und der Mandelstuten. Der Stuten wird hier übrigens auch noch scheibenweise verkauft, was Rentner wie Bettelstudenten gleichermaßen erfreut. Überhaupt kann sich diese Bäckerei preislich hervorragend gegen die Filialisten behaupten und ich möchte hoffen, dass der Bäcker Gelhäut mit seinen sympathischen Damen hinter der Theke, den Unterbilkern noch sehr, sehr lange erhalten bleiben wird.

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Qype: Thesing Bäckerei in Düsseldorf

Juni 25, 2008 · Keine Kommentare

Duesseldorf

Die Chancen ein normalgroßes Brötchen zu bekommen stehen in dieser Filiale bestenfalls bei 50%. Ständig schaufeln die Verkäuferinnen schuldbewußt ein bis zwei Brötchen zusätzlich in die Tüte, garniert mit dem Satz: "Die sind heute etwas kleiner.". Offensichtlich wird der Backautomat hier stets mit viel zu hoher Temperatur betrieben so dass die Brötchen zwar sehr schnell braun werden, aber dafür nur maximal 70% der normalen Größe erreichen. Dementsprechend schmecken sie dann auch. Kruste zu hart und innen noch gar nicht fertig.
Großartig auch der Ausspruch einer Verkäuferin: "Die normalgroßen schmecken aber gar nicht so gut wie die Kleinen.". Na dann Guten Appetit!

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Thesing backt kleine Brötchen

Juni 24, 2008 · 3 Kommentare

Ein Tag ohne Frühschicht beschert mir stets den Luxus, frische Brötchen zum Frühstück zu haben. Wenn Jesper in den Kindergarten gebracht werden muß bietet es sich an, die Brötchen auf dem Rückweg bei der Bäckerei Thesing mitzubringen. Sie liegt direkt an der Bilker Kirche, also mittenmang auf meinem Weg. Das Problem mit eben dieser Bäckerei ist nun aber, dass man dort mit einer ziemlich großen Wahrscheinlichkeit keine normal-großen Brötchen bekommt. Ich weiß nicht, wie die das dort schaffen, aber die Brötchen sind stets so klein, dass die Verkäuferinnen als Entschuldigung unaufgefordert ein oder zwei Brötchen mehr einpacken als man bestellt hat. Heute ist mir dann aber doch mal der Geduldsfaden gerissen.

Ich: Fünf Brötchen bitte.

Verkäuferin 1: Ich packe eins mehr ein, die sind heute etwas kleiner.

Ich: Nein danke!

Verkäuferin 1: Wie…nein danke?

Ich: Ich möchte nicht sechs kleine sonden fünf normale Brötchen. Dann nehme ich eben gar keins.

Verkäuferin 1: Am frühen Morgen hatten wir noch große, aber dann kam eine Bestellung über 100 Brötchen und jetzt haben wir nur noch die Kleinen.

Ich: Erzählen Sie mir doch nichts. Das ist hier doch ständig so. Mindestens jedes dritte Mal wenn ich hier bin haben sie keine normalen Brötchen.

Verkäuferin 1: Ja, das ist leider so.

Verkäuferin 2 (mischt sich ein): Schauen Sie mal. Das ist ein normal großes Brötchen, aber die schmecken gar nicht so gut wie die Kleinen.

Verkäuferin 1: Tja, so ist das leider.

Ich: Wenn Sie nur zu kleine Brötchen oder normal-große, die nicht schmecken haben, dann gehe ich ab jetzt lieber direkt zu einem richtigen Bäcker!

Die versammelte Kundschaft hat mich sicher in Gedanken zu einem fürchterlichen Querulanten und Miesepeter ernannt, das war mir aber völlig egal. Ab jetzt mache ich halt den Umweg zum nächsten Bäcker auf der Friedenstrasse und brauche mich nicht mehr am frühen Morgen aufzuregen.

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Gewitterturm

Juni 2, 2008 · 1 Kommentar

Mit etwas Verspätung nun noch mein Beitrag zum beeindruckenden Natruschauspiel, das sich am letzten Donnerstag über Düsseldorf ereignet hat. Es hatte sich ein sog. Gewitterturm gebildet, der es um 11Uhr vormittags nachtdunkel werden ließ. Genaueres erklärt die Rheinische Post hier.

Ich habe sofort zur Videokamera gegriffen, aber die Aufnahmen können nicht wirklich vermitteln wie imposant dieses Ereignis tatsächlich war:

Die beeindruckendsten Leserfotos hat die RP hier veröffentlicht.

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Ein Esser weniger am Tisch

Mai 28, 2008 · Keine Kommentare

Jesper ist ganz aus dem Häuschen denn ab August ist er ein „Tageskind“. Das bedeutet also, dass er dann bis zum Nachmittag im Kindergarten bleiben kann und, für ihn ganz wichtig, auch dort zu Mittag essen wird. Bisher war es so, dass wir ihn immer um 12:15Uhr abholen mussten, aber nach Lust und Laune, die Möglichkeit hatten, ihn ab 13:30Uhr wieder hinzubringen. Also kam es an manchen Tagen vor, dass wir (also meistens Inkki) den Weg ZuhauseàKindergartenàZuhause vier mal zu latschen hatten. Das hat nun bald ein Ende und alle sind happy!

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Warum mag uns keiner?

Mai 26, 2008 · Keine Kommentare

So titelte die BILD im Bezug auf desaströse Abschneiden der No Angels in Belgrad.

Allein die Frage ist natürlich schon mal kompletter Unsinn. Würde man diese umformulieren in „Warum mag keiner unsere Lieder?“ kämen wir des Pudels Kern schon mal ein Stück näher. Konnte man wirklich erwarten mit einem belanglosen Liedchen wie „Disappear“ auch nur in Reichweite der Top-10 zu gelangen? Der für Deutschland zuständige NDR hat scheinbar noch immer nicht begriffen, dass ein erfolgreiches Abschneiden beim ESC geradezu generalstabsmäßig geplant sein muss. Es genügt nicht im März eine Vorentscheidung zu veranstalten und sich dann Anfang Mai mal zu überlegen wie man den Siegersong einigermaßen ansprechend auf die Bühne bringen will.

Das Wichtigste ist natürlich zunächst mal der Song. Ich würde dafür plädieren vorab drei oder vier Texter-/Komponisten-Teams damit zu beauftragen ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und jeweils eine Ballade, eine Up-Tempo-Nummer und einen nicht vorab einzuordnenden Song zu präsentieren. Wenn man sich anhand dieser Vorschläge für ein Team entschieden hat, sollte man sich Gedanken über einen Interpreten machen. Ich würde dazu tendieren einen stimmlich überzeugenden aber noch nicht allzu bekannten Interpreten zu verpflichten, der auch die zeitlichen Möglichkeiten hat sich im Vorfeld des ESC völlig auf seine Aufgabe zu konzentrieren. Das würde also auf eine Direktnominierung des Interpreten hinauslaufen. Konsequenterweise könnte man nun auch gleich den Song direkt intern auswählen, wäre der NDR jedoch der Meinung, der Gebührenzahler solle auch ein Wörtchen mitreden, dann würde man die drei Songs dem Fernsehpublikum zur Wahl stellen.

Steht der deutsche Vertreter dann tatsächlich fest, ist der nächste Schritt, fleißig die Werbetrommel zu rühren. Dieser Punkt wurde bisher noch immer absolut ignoriert. Der deutsche Vertreter sollte bei möglichst vielen nationalen Vorentscheidungen anderer Länder präsentiert werden und dort gerne auch ein wenig rumschleimen. Ein paar Brocken in der Landessprache kommen immer gut an. Wenigstens sollten möglichst viele potentielle ESC-Zuschauer europaweit den deutschen Beitrag nicht erst am Finalabend zum ersten Mal zu Gehör bekommen. Ansatzweise haben das ja die No Angels in diesem Jahr gemacht indem sie sich bei einer bulgarischen Casting-Show vorstellten. Das war natürlich ein Heimspiel für Lucy und man kann längst nicht davon ausgehen, aus jedem Land in dem man sich präsentiert hat, automatisch reichlich Punkte zu bekommen, aber hilfreich ist es mit Sicherheit. Deutschland kann sich nun mal nicht auf Nachbarschafts- und Immigrantenvotings, die es zweifelsohne gibt, verlassen.

Zu guter Letzt muss dann der Bühnenauftritt absolut professionell durchgeplant werden. Im Zweifel muss man auch hier mal ein paar Euro springen lassen und echte Koryphäen anheuern. Das alles ist mit Kosten und großen Mühen verbunden und hier kommt man daher an den Punkt, an dem der NDR sich fragen lassen muss wie ernst es ihm mit dem Eurovision Song Contest tatsächlich ist. Will man wirklich erfolgreich sein oder reicht es einfach nur dabei zu sein? Das wäre ja auch Standpunkt, zu sagen: „Wir können und wollen uns eine groß angelegte Kampagne nicht leisten. Wir versuchen wie bisher einen Zufallstreffer zu landen und irgendwann wird es schon mal klappen“. Dann sollte der NDR das aber auch öffentlich erklären und uns so solche unsinnigen Schlagzeilen wie der oben genannten aus der BILD-Zeitung ersparen.

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Mir wird übel!

Mai 25, 2008 · 3 Kommentare

Wer seinen Mageninhalt mal wieder so richtig Achterbahn fahren lassen möchte, der sollte mal bei “Pizzeria Buongiorno” auf der Bilker Allee vorbeischauen:

Pizza #3 Banana:

Camembert, Banane, Tomatensauce, Käse, Oregano

Buon apetito!

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The Day After

Mai 25, 2008 · Keine Kommentare

Russland also! Das ist natürlich keine Überraschung, schließlich galt Dima Bilan bereits seit seinem Sieg bei der russischen Voretnscheidung als DER große Favorit. Ich kann mit dem Siegersong so einigermaßen leben. Man hat schon schlimmeres gehört.

Die No Angels auf Platz 23. Eine absolut realistische Platzierung. Der Auftritt war so ziemlich das schwächste, was gestern Abend über die Bühne ging. Ein einfallsloser Song kombiniert mit einer uninspirierten Choreographie und einer grenzwertigen Gesangsleistung (hier ist vor allem Sandys Gefiepe gemeint) animiert nun mal europaweit niemanden dazu für so eine Leistung abzustimmen. Da helfen auch keine Verschwörungstheorien als Erklärung, aus den klassischen ESC-Nationen gab es schließlich auch keine Punkte.

Jetzt ist es also auch an der Zeit, dass wir einen Blick auf unsere Tipps von gestern werfen.

INKKI…

…tippt auf den Sieger: RUSSLAND Volltreffer!

…freut sich am meisten auf: ISRAEL, ASERBAIDSCHAN, TÜRKEI, FINNLAND, RUSSLAND

…denkt dass Deutschland auf Platz 22 landen wird. Sehr gut! Platz 23.

…glaubt dass RUMÄNIEN auf dem letzten Platz landen wird. Ganz gut. Rumänien wurde 20.

…ist davon überzeugt, dass der Auftritt von LETTLAND der schrecklichste werden wird.

THILO…

…tippt auf den Sieger: UKRAINE Knapp vorbei. UKR landete auf dem zweiten Platz.

…freut sich am meisten auf: ISRAEL, PORTUGAL, FINNLAND, FRANKREICH

…denkt dass Deutschland auf Platz 19 landen wird. Die Tendenz stimmte. Es wurde aber noch vier Plätze schlechter.

…glaubt dass GROßBRITTANIEN auf dem letzten Platz landen wird. Volltreffer!

…ist davon überzeugt, dass der Auftritt von LETTLAND der schrecklichste werden wird.

Wir lagen also mit unseren Predicts eigentlich ganz gut. Unsere persönlichen Vorlieben waren allerdings etwas anders als das tatsächliche Ergebnis. Einig waren wir uns, dass Israel eindeutig den besten Song und den besten Auftritt hatte! Da passte einfach alles zusammen und von einem besseren Startplatz aus wäre Israel vermutlich auch mindestens in den Top-5 gelandet. Inkki fand außerdem Aserbaidschan noch ganz toll, während mich besonders Portugal beeindruckt hat.

Hier gibt es unsere originalen Voting-Sheets von gestern Abend:

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Same Procedure As Every Year

Mai 24, 2008 · Keine Kommentare

Es wird ja wohl allerhöchste Zeit mal wieder was von mir hören zu lassen und was gäbe es für einen besseren Anlaß als den Eurovision Song Contest, der in knapp zwei Stunden beginnen wird. Wie immer einer der Höhepunkte im Jahreskalender unserer sympathischen Kleinfamilie und dementsprechend sind auch unsere Vorbereitungen bereits weit gediehen. Voting Sheets sind ausgedruckt, Schampus ist kalt gestellt, DVD-Recorder ist durchgecheckt und der Fernseher mit dem HiFi-Verstärker verkabelt. Der diesjährige ESC findet in Belgrad statt und passend dazu sind auch leckere Cevapcici präpariert, die wir dann bald auf die Grillplatte des Raclettes werfen werden.

Aber auch musikalisch sind wir wie immer bestens vorbereitet. Eine ganze Menge der Songs kennen wir bereits seit Monaten, die restlichen haben wir dann am vergangenen Dienstag und Donnerstag bei den beiden Semifinals kennengelernt. Das Niveau reicht mal wieder von erschütternd bis exzellent. Ein ganz typischer Jahrgang also. Hier vorab mal unsere Tipps und Einschätzungen:

INKKI…

…tippt auf den Sieger: RUSSLAND

…freut sich am meisten auf: ISRAEL, ASERBAIDSCHAN, TÜRKEI, FINNLAND, RUSSLAND

…denkt dass Deutschland auf Platz 22 landen wird.

…glaubt dass RUMÄNIEN auf dem letzten Platz landen wird.

…ist davon überzeugt, dass der Auftritt von LETTLAND der schrecklichste werden wird.

THILO…

…tippt auf den Sieger: UKRAINE

…freut sich am meisten auf: ISRAEL, PORTUGAL, FINNLAND, FRANKREICH

…denkt dass Deutschland auf Platz 19 landen wird.

…glaubt dass GROßBRITTANIEN auf dem letzten Platz landen wird.

…ist davon überzeugt, dass der Auftritt von LETTLAND der schrecklichste werden wird.

Außerdem bin ich davon überzeugt, dass die Sängerin von Armenien über die stärkste Körperbehaarung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfügt und der Schwedin Charlotte Perelli während des Auftritts ihr bis zum Anschlag geliftetes Gesicht um die Ohren fliegen wird. Es wird also sicher lustig werden.

Morgen gibt es dann hier unsere Votings zu bestaunen und wir werden schauen wie gut wir mit unseren Tipps lagen.

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Tief im Westen

April 21, 2008 · Keine Kommentare

Den gestrigen Sonntag verbrachten wir Dank eines feinen Expedienten-Vouchers im Sealife-Oberhausen. Der Eintrittspreis für diese Sealife-Aquarien ist außergewöhnlich hoch. Ohne Ermäßigung hätten wir mit zwei Vollzahlern und einem Kind über zwei Jahren locker 38€ bezahlt! Dafür, dass wir nun nur 14€ bezahlen mussten, erwartet Sealife wohl, dass ich unseren Hotelgästen bei passender Gelegenheit einen Aquariumsbesuch schmackhaft machen werde. Das Tollste an diesem Voucher war allerdings, dass wir uns nicht anstellen mussten sondern direkt an der Schlange vorbei zum VIP-Eingang gehen konnten. Was für ein erhebendes Gefühl!

Leider durfte man im Aquarium selber nur ohne Blitzlicht fotografieren, was unsere kleine Kamera dann völlig überfordert hat. Also gibt es leider auch keine Fotos zu bestaunen. Unser Fazit ist aber durchaus positiv ausgefallen. Wenn man nicht auf den €uro gucken muss, dann kann man da zwei wunderbare Stunden verbringen.

Ein solcher Kurztrip ins Ruhrgebiet ist dabei auch immer lehrreich. Nur 30 Minuten Bahnfahrt von Düsseldorf entfernt erhält man doch immer wieder einen Einblick in eine ganz andere Welt. Die Erkenntnisse unseres gestrigen Ruhrgebietstrips lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Ein kariertes Hemd und eine breit gestreifte Fitnesshose sind wider Erwarten miteinander kombinierbar.
  • Verhältnismäßig viele Ruhrgebietler steigen auch an einem Sonntag an der Haltestelle „Arbeitsamt“ aus. Vermutlich gewohnheitsmäßig.
  • Der pädagogische Grundgedanke im Ruhrgebiet besagt, dass man lehrreiche Ausführungen an die Adresse eines Kindes stets mit einem herzhaften „Du Schwachkopf!“ unterstützen sollte.

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