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Gewitterturm

Juni 2, 2008 · 1 Kommentar

Mit etwas Verspätung nun noch mein Beitrag zum beeindruckenden Natruschauspiel, das sich am letzten Donnerstag über Düsseldorf ereignet hat. Es hatte sich ein sog. Gewitterturm gebildet, der es um 11Uhr vormittags nachtdunkel werden ließ. Genaueres erklärt die Rheinische Post hier.

Ich habe sofort zur Videokamera gegriffen, aber die Aufnahmen können nicht wirklich vermitteln wie imposant dieses Ereignis tatsächlich war:

Die beeindruckendsten Leserfotos hat die RP hier veröffentlicht.

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Winter 07/08

März 24, 2008 · Keine Kommentare

Auch in diesem Jahr gibt es in Düsseldorf wieder einen Winter. Er fällt diesmal auf den 24.03.2008:


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Ski World Cup Düsseldorf 2007

Oktober 27, 2007 · Keine Kommentare

Der Reiz des Besonderen ist eigentlich nicht mehr ganz vorhanden und so waren wir heute auch erstmals seit drei Jahren wieder beim Skilanglauf an der Rheinuferpromenade. Hier ein paar Eindrücke:

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Brötchen-Guide Unterbilk

September 22, 2007 · 1 Kommentar

Wir haben ein echtes Luxusproblem. In unserer Nachbarschaft gibt es gleich fünf Bäckereien, die bequem zu Fuß zu erreichen sind und so hat es eine ganze Weile gedauert, alle Anbieter von frischem Backwerk gründlichst unter die Lupe zu nehmen.

Unvermeidlich ist es wohl, zumindest in Düsseldorf, eine Kamps-Filiale in der Nähe zu haben. Bei Kamps kann man ja eigentlich nicht viel falsch machen. Die Brötchen aus industrieller Vorfertigung schmecken doch immer gleich und zwar gleich gut! Nachteil bei dieser Filiale ist die Entfernung. Wer irgendwo auf dem Acker wohnt, der wird einen Anmarsch von ca. sieben Minuten wohl als paradisisch empfinden, mir ist es aber tatsächlich zu weit. Weiterer Nachteil ist der Preis für die Mürbchen, die Jesper so gerne isst. 80 Cent!!! Der pure Wucher.

Direkt an der Bilker Kirche gibt es dann einen Laden von Thesing, der allerdings komplett indiskutabel ist. Ob man Brötchen bekommt ist zunächst mal Glückssache. Oft genug stecken die angelieferten Rohlinge noch im Backofen und die hungrige Kundschaft scharrt schon mit den Hufen. Was machen die Verkäuferinnen also? Einfach mal den Ofen hochdrehen, dann wird es doch wohl schneller gehen?!? Von wegen. Das Ergebnis sind dann ziemlich verkohlte Mini-Brötchen. Aussen zu hart und innen noch gar nicht fertig. Pfui!!! Immerhin ist den Verkäuferinnen das peinliche Erscheinungsbild ihrer Produkte wohl bewusst und sie packen schon mal das eine oder andere Gratis-Brötchen dazu. “Sind ‘n bisschen klein geraten heute.”. Heute? Leider meistens. Ich habe es wirklich oft, zu oft, da versucht, aber anständige Brötchen habe ich da nie bekommen. Thesing scheidet also aus.

Auf der Bilker Allee gibt es dann noch Bader. Hier sind die Brötchen von der Größe okay, aber oft etwas zu dunkel. Könnte man verkraften, aber leider schmecken sie auch nicht besonders. Irgendwie ein wenig wie aufgepumptes Esspapier, also eher geschmacksneutral. Ausserdem habe ich Bader noch nicht verziehen, dass man mir dort ein mal einen Kuchen verkauft hat, der wunderbar aussah, aber noch gar nicht fertig gebacken war. Das Teil angeschnitten, kam einem der flüssige Teig entgegen. So was habe ich vorher auch noch nicht erlebt. Sehr lecker und nicht zu teuer sind hier allerdings die Rosinenmürbchen. So bleibt Bader also nur eine Empfehlung für das süße Frühstück.

Etwas weiter entfernt, ungefähr so weit wie Kamps, ist die Stadtbäckerei. Die ist klasse! Sehr leckere Brötchen, perfekt gebacken und besonders die Sesambrötchen sind ein Hit. Dazu noch nette Verkäuferinnen, die einen nicht auch noch grimmig anraunzen wie bei Thesing. Also rundum ein Volltreffer, wenn da nur nicht die Entfernung wäre.

Viel näher liegt da doch die Bäckerei mit dem leicht unappetitlichen Namen Gelhäut. Die ist zunächst mal schon dadurch sympathisch, dass es noch ein Bäckerei ist wie ich sie aus meiner Kindheit kenne. Also mit Backstube und echtem Bäcker, der auch schon mal mit mehlverschmierten Klamotten um die Ecke guckt um der, wie immer zahlreich erschienenen, Kundschaft einen guten Morgen zu wünschen. Sein Handwerk versteht er offensichtlich auch. Die Brötchen sind zwar etwas klein, aber sie schmecken hervorragend. Ungefähr auf einer Stufe mit der Stadtbäckerei, vielleicht sogar einen Tick besser. Ein besonderes Highlight ist der Rosinen- oder Mandelstuten. Mmmmhhh, lecki lecki! Nun kommt noch dazu, dass die Bäckerei Gelhäut keine drei Minuten von uns entfernt liegt und somit haben wir unsere Haus- und Hofbäckerei gefunden!

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Erbarmen! Die Bauern kommen.

September 1, 2007 · 1 Kommentar

Manche Regionen in Afrika werden immer wieder von Heuschreckenplagen heimgesucht, spanische Strände von speckig glänzenden Touristen und auch Düsseldorf bleibt von einer immer wiederkehrenden Plage nicht verschont, nämlich von Landbevölkerung auf Junggesellenabschiedstour. Als Düsseldorfer sollte man sich dieses Schauspiel wenigstens mal kurz gönnen und sich an einem sommerlichen Freitagnachmittag vor den Hauptbahnhof stellen. Nach und nach ergießt sich ein Strom von mit Strohhüten, Federboas und vermeintlich lustig bedruckten Shirts ausstaffierten Landeiern ins Stadtzentrum. So mancher schon da mit glasigem Blick, für die noch klar durchblickenden wird jedoch immer genügend flüssiger Proviant, zumeist nur regional bekannter Abfüller, mitgeführt. Überflüssig zu erwähnen, dass sich dieses unter stetem Absingen schmutziger Liedchen vollzieht. So nimmt diese Karawane des Frohsinns dann zielstrebig Kurs auf die Graf-Adolf-Straße um dort entweder mich oder aber einen diensthabenden Rezeptionisten aus einem benachbarten Haus heimzusuchen. Da Geld bekanntlich nicht stinkt, noch nicht mal nach “Herforder Pils” oder Misthaufen, sind natürlich auch solche Gäste herzlich willkommen (so wurde mir zumindest eingetrichtert).

Ich muss mich aber ernsthaft fragen was erwachsene Menschen dazu treibt alle Selbstachtung abzulegen und sich in aller Öffentlichkeit derartig zum Affen zu machen.  Wahrscheinlich sind die Motive die gleichen wie die, die manche Menschen auch dazu bringen sich einer Freiwilligen Feuerwehr oder einem Schützenverein anzuschließen. Es muss etwas mit obskuren Stammesriten zu tun haben, die in so mancher abgelegen Gegend unserer Republik noch fröhliche Urstände zu feiern scheinen.

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Mit Kohle Kohle machen

August 16, 2007 · Keine Kommentare

Passend zu meinem Eintrag über den geplanten Neubau eines Kohlekraftwerks in Düsseldorf lief am letzten Dienstag die interessante Dokumentation “Das Kartell” im ZDF. Konnte ich bis dahin noch nicht mal ansatzweise nachvollziehen, wie klar denkende Menschen allen Ernstes noch auf die dreckige Steinkohle setzen könnten, wurde mir da nun doch einiges klar. Den deutschen Energieunternehmen werden für ihre geplanten Kohlekraftwerke Verschmutzungsrechte im Wert von 4.000.000.000€ zugeteilt. Wohlgemerkt werden ihnen diese Rechte nicht verkauft sondern geschenkt! Der Wert dieser Verschmutzungsrechte kann nun von den Energieunternehmen völlig legal auf die Strompreise aufgeschlagen werden, gerade so als hätten sie dafür Mehrkosten gehabt. Wer also als Energieversorger jetzt keine neuen Kohlekraftwerke baut, der läßt sich wahnwitzige Summen entgehen. Wenn das nicht pervers ist!

Viele weitere Informationen und Ausschnitte aus “Das Kartell” bietet das ZDF HIER an. Infos zum Emissionsrechtehandel gibts bei Wikipedia.

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In diesem Zusammenhang möchte ich auch mal darauf hinweisen, dass der Wechsel des Stromanbieters ein Kinderspiel ist. Ich selber beziehe seit geraumer Zeit meinen Strom von eprimo und zwar über den Tarif “PrimaKlima”. Dieser Strom stammt zu 100% aus Wasserkraft und noch dazu ist er günstiger als der Standardtarif der Düsseldorfer Stadtwerke. Die Wechselformalitäten übernimmt der neue Anbieter. Bequemer geht’s gar nicht!

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Stadtwerke auf dem Weg in die Stein(kohle-)zeit

August 13, 2007 · 1 Kommentar

In unserer Nachbarschaft, auf dem Friedensplätzchen, fand gestern ein nettes kleines Sommerfest statt. Dabei wurden wir von einem netten Herrn der Aktion “Düsseldorf Astr(h)ein” angesprochen, der uns fragte ob wir schon von den Plänen der Düseldorfer Stadtwerke gehört hätten, ein neues Steinkohlekraftwerk im Düsseldorfer Hafen zu errichten. Zu unserer eigenen Schande mussten wir gestehen, davon bisher noch nichts gehört zu haben. Nun habe ich aber ein wenig recherchiert und bin ähnlich empört wie der nette Herr vom Friedensplätzchen. Ich unterstütze die Ziele des Aktionsbündnisses “Düsseldorf Astr(h)ein” ausdrücklich und würde mich freuen wenn auch andere Düsseldorfer Blogger das Thema bei Gelegenheit aufgreifen könnten um eine möglichst große Öffentlichkeit zu schaffen. Als Ermutigung sollte dienen, dass in der Vergangenheit der Bau eines ähnlichen Kraftwerks in Köln auf Grund von Protesten der Bürger verhindert werden konnte.

HIER gibt es weiter Informationen zum Thema und ausserdem ein aktuelles Flugblatt.

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Sommeranfang

Juni 24, 2007 · Keine Kommentare

Wer gestern Abend den ersten offiziellen Sommerabend 2007 auf dem Balkon oder im Freien verbringen wollte, der musste schon hart im Nehmen sein:

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Handbuch für die Welt

Juni 15, 2007 · 1 Kommentar

Anfang der Neunziger habe ich mich beinahe jeden Donnerstagabend im ZAKK herumgetrieben. Das waren immer spaßige Abende mit jeder Menge toller Musik. Letzten Dienstag war ich nun erstmals seit bestimmt 12 oder 13 Jahren mal wieder dort und zwar gemeinsam mit Bruder Elmar zum Konzert der Fehlfarben. Das sind ja echte Düsseldorfer Lokalhelden und darum wurde es auch höchste Zeit die mal live zu erleben. Sänger Peter war zwar nicht ganz bei Stimme, wie er selber unumwunden zugab, doch er wusste dieses kleine Manko durch seine dunkelblauen Lederslipper mit güldenen Applikationen auf ganzer Linie wettzumachen. Leider war der Sound extrem matschig, was allerdings auch an unserem Platz gelegen haben kann. Wir waren zwar extrem nah an der Bühne, aber sogar noch ein Stückchen näher an einer der Boxen. Das hat dem Spaß aber keinen Abbruch getan. Die Fehlfarben sind und bleiben einfach ‘ne geile Band und wenn sie das nächste mal in DUS aufspielen, dann bin ich mit Sicherheit wieder am Start!

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15.04.2007: Projekt Familienausflug

April 15, 2007 · Keine Kommentare

Der Sommer macht sich mit aller Gewalt in Düsseldorf breit und nötigt einen somit zu außerhäuslichen Aktivitäten. So begab es sich also, dass sich unsere kleine Familie auf den Weg nach Hamm, im Volksmund auch Kappes-Hamm genannt, machte. Der Begriff Kappes-Hamm deutet schon darauf hin, dass es sich dabei um einen Stadtteil handelt, der früher vornehmlich von Bauern bewohnt wurde und auch heute noch fühlt man sich dort wie in einem kleinen Dorf, fernab der Landeshauptstadt. Nachdem wir Hamm durchquert hatten, legten wir eine Pause auf dem dortigen Spielplatz ein, wo Jesper sich richtig austoben konnte und sich auch beinahe einen kleinen Sonnenbrand geholt hat. Die Mutti auf der Nachbarbank hat es richtig gemacht. Sie vertrieb sich nämlich den Nachmittag damit, im Schatten sitzend das eine oder andere Piccolöchen zu leeren. Wir haben dann doch ein kühles Eis auf dem Heimweg vorgezogen. Das Projekt Familienausflug kann also als rundum geglückt bezeichnet werden! Und hier könnt Ihr nun selber gucken:

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