So titelte die BILD im Bezug auf desaströse Abschneiden der No Angels in Belgrad.
Allein die Frage ist natürlich schon mal kompletter Unsinn. Würde man diese umformulieren in „Warum mag keiner unsere Lieder?“ kämen wir des Pudels Kern schon mal ein Stück näher. Konnte man wirklich erwarten mit einem belanglosen Liedchen wie „Disappear“ auch nur in Reichweite der Top-10 zu gelangen? Der für Deutschland zuständige NDR hat scheinbar noch immer nicht begriffen, dass ein erfolgreiches Abschneiden beim ESC geradezu generalstabsmäßig geplant sein muss. Es genügt nicht im März eine Vorentscheidung zu veranstalten und sich dann Anfang Mai mal zu überlegen wie man den Siegersong einigermaßen ansprechend auf die Bühne bringen will.
Das Wichtigste ist natürlich zunächst mal der Song. Ich würde dafür plädieren vorab drei oder vier Texter-/Komponisten-Teams damit zu beauftragen ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und jeweils eine Ballade, eine Up-Tempo-Nummer und einen nicht vorab einzuordnenden Song zu präsentieren. Wenn man sich anhand dieser Vorschläge für ein Team entschieden hat, sollte man sich Gedanken über einen Interpreten machen. Ich würde dazu tendieren einen stimmlich überzeugenden aber noch nicht allzu bekannten Interpreten zu verpflichten, der auch die zeitlichen Möglichkeiten hat sich im Vorfeld des ESC völlig auf seine Aufgabe zu konzentrieren. Das würde also auf eine Direktnominierung des Interpreten hinauslaufen. Konsequenterweise könnte man nun auch gleich den Song direkt intern auswählen, wäre der NDR jedoch der Meinung, der Gebührenzahler solle auch ein Wörtchen mitreden, dann würde man die drei Songs dem Fernsehpublikum zur Wahl stellen.
Steht der deutsche Vertreter dann tatsächlich fest, ist der nächste Schritt, fleißig die Werbetrommel zu rühren. Dieser Punkt wurde bisher noch immer absolut ignoriert. Der deutsche Vertreter sollte bei möglichst vielen nationalen Vorentscheidungen anderer Länder präsentiert werden und dort gerne auch ein wenig rumschleimen. Ein paar Brocken in der Landessprache kommen immer gut an. Wenigstens sollten möglichst viele potentielle ESC-Zuschauer europaweit den deutschen Beitrag nicht erst am Finalabend zum ersten Mal zu Gehör bekommen. Ansatzweise haben das ja die No Angels in diesem Jahr gemacht indem sie sich bei einer bulgarischen Casting-Show vorstellten. Das war natürlich ein Heimspiel für Lucy und man kann längst nicht davon ausgehen, aus jedem Land in dem man sich präsentiert hat, automatisch reichlich Punkte zu bekommen, aber hilfreich ist es mit Sicherheit. Deutschland kann sich nun mal nicht auf Nachbarschafts- und Immigrantenvotings, die es zweifelsohne gibt, verlassen.
Zu guter Letzt muss dann der Bühnenauftritt absolut professionell durchgeplant werden. Im Zweifel muss man auch hier mal ein paar Euro springen lassen und echte Koryphäen anheuern. Das alles ist mit Kosten und großen Mühen verbunden und hier kommt man daher an den Punkt, an dem der NDR sich fragen lassen muss wie ernst es ihm mit dem Eurovision Song Contest tatsächlich ist. Will man wirklich erfolgreich sein oder reicht es einfach nur dabei zu sein? Das wäre ja auch Standpunkt, zu sagen: „Wir können und wollen uns eine groß angelegte Kampagne nicht leisten. Wir versuchen wie bisher einen Zufallstreffer zu landen und irgendwann wird es schon mal klappen“. Dann sollte der NDR das aber auch öffentlich erklären und uns so solche unsinnigen Schlagzeilen wie der oben genannten aus der BILD-Zeitung ersparen.
Den T-Shirts und Cicero-Hüten nach zu urteilen, waren wir nicht die einzigen ESC-Touristen an Bord von Flug AB8921. Die letzte Woche verging wahnsinnig schnell und ich bin froh nun noch eine Woche Urlaub vor mir zu haben. So ganz ist der ESC 2007 für mich aber noch nicht beendet. Erst interessiert mich die TV-Aufzeichnung mit dem Kommentar des von mir geschätzten Peter Urban und dann werde ich noch die einschlägigen ESC-Seiten im Internet durcharbeiten. Ausserdem steht ja jetzt auch schon der genaue Termin des ESC 2008 fest und das ermahnt mich an die alte Herberger-Weisheit ‘Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.’.
Das war’s nun also. Serbien hat gewonnen. Ich kann damit leben, das Lied war ja tatsächlich ganz schön und dass die Sängerin grottenhässlich ist soll ja theoretisch nicht entscheidend sein. Ein Problem hatte ich dann aber doch mit ihrem Auftritt, aber das habe ich ja schon in meinem Beitrag zur Generalprobe beschrieben. Eins steht somit aber nun fest: den ESC 2008 werde ich wohl oder übel wieder vor dem heimischen Fernseher verfolgen, denn nach Belgrad würden mich keine 10 Pferde bekommen.
Unser ESC-Abend bei unserer Freundin Hanna begann so, wie es in Finnland sein sollte, nämlich mit einem ausgiebigen Saunagang. Derart gereinigt haben wir uns über Kartoffelsalat, Köttbullar und Cider, bzw. Lapin Kulta hergemacht.
Der Votingzettel war immer griffbereit, denn der Grand-Soir muss natürlich dokumentiert werden. Das machen wir seit Jahren so und für die Archivierung der Wertungszettel ist Inkki zuständig. Hier könnt Ihr also mal einen Blick auf meinen Zettel werfen (anklicken vergrössert!) und so sehen, welche Songs bei mir am besten wegkamen.
Jetzt habe ich auch ehrlich gesagt auch erst mal die Nase voll vom Eurovision-Song-Contest und werde mich mal wieder verstärkt „richtiger“ Musik zuwenden. Einen Aufenthalt in Finnland nutze ich aich immer dazu, mir die eine oder andere finnische CD mitzunehmen. So auch dieses Mal. Meine Wahl fiel auf Egotrippi und Uniklubi, wobei mir letztere deutlich besser gefällt.
Heute Abend steht für Finnland direkt das nächste Grossereignis auf dem Programm. Finale der Eishockey-WM gegen Kanada. Mensch, hier ist ja in den letzten Tagen so viel los, wie sonst in zehn Jahren. Das gestrige Halbfinale gegen Gastgeber Russland war unheimlich spannend und die Finnen haben tatsächlich in der Verlängerung das entscheidende Tor erzielt. Klasse! Gut, dass Kanada das zweite Halbfinale gegen Schweden gewonnen hat, denn wenn die Finnen gegen Schweden spielen müssen, dann machen sie sich grundsätzlich erst mal in die Hosen. Da sind sie dann fast übermotiviert, was wohl auch mit den hiesigen Minderwertigkeitskomplexen gegenüber den Schweden zusammenhängt. Ich drücke dann heute Abend mal fest die Daumen und werde zur Feier des Tages mein neues Finnland-Trikot überstreifen!
Das war’s dann auch schon wieder mit unserem Finnlandbesuch. Ab morgen hat unser Düsseldorf uns wieder und ich kann mich noch auf eine Woche Urlaub zuhause freuen.
Was für eine fantastische Show! Wir waren ganz begeistert und sind es immer noch. Es hat eigentlich alles gepasst, abgesehen davon, dass es nun mal halt doch nur die Generalprobe war. Aber was soll’s? Wir haben die komplette Show 1:1 so gesehen, wie sie heute Abend in ganz Europa zu sehen sein wird und das auch noch von grossartigen Plätzen in Reihe 13 aus! Zunächst mal habe ich mich aber riesig geärgert, dass ich den Informationen einer selbsternannten Expertin gefolgt bin und meinen Fotoapparat zuhause gelassen habe. Darum hier für alle zum Mitschreiben: Man darf Fotoapparate mit in die Halle nehmen!!! Nicht erlaubt sind einzig Videokameras und professionelle Fotokameras. So muss ich nun also mit meinen schäbigen Handy-Fotos zufrieden sein (bin ich aber nicht, grrrrrr!!!).
Das Niveau des diesjährigen Finales ist wirklich sehr hoch. Ich kann mich eigentlich an kaum einen anderen Jahrgang erinnern, in dem es so wenige Totalausfälle gegeben hat wie in diesem Jahr. Selbst der mit Abstand schlechteste Beitrag, nämlich der aus GBR, wurde doch immerhin noch höchst professionell und absolut stimmsicher über die Bühne gebracht. Dem Applaus in der Halle nach zu urteilen, gibt es eigentlich nur zwei mögliche Sieger. Entweder die Ukraine mit der abgefahrenen Eins-Zwei-Drei-Tanzen!-Nummeroder aber Serbien mit der gewaltigen Ballade, wobei sich hier das Aussehen und vor allem die Bühnenerscheinung der Sängerin noch negativ auswirken könnten. Mein Spontankommentar war: „Die steht da wie ‘ne Kuh beim Kacken.“. Ergänzung Inkki: „Und die anderen müssen sie dabei auch noch festhalten damit sie nicht umkippt!“. Positiv überrascht hat mich der Auftritt Finnlands. Hier kam die wirklich tolle Bühne so richtig zur Geltung und Hanna Pakarinen kam stimmlich auch gut rüber. Für die Top-Ten wird’s aber wohl trotzdem nicht reichen. Und unser Mann, Roger Cicero? Sein Auftritt war rundum stimmig, konnte die Fans in der Halle allerdings so gar nicht begeistern. Ich sehe da schwarz und würde mich nicht wundern, wenn er am Ende auf einem der letzten vier Plätze landen würde. Aber egal, man kann ja auch stilvoll abkacken.
Sehr gut gefielen uns auch die beiden Moderatoren, Jaana und Mikko. Denen hat man zu jeder Zeit angemerkt, dass sie so richtig Lust auf ihren Job haben und sie kommen einfach total sympathisch rüber. Der absolute Oberknaller der gesamten Show ist dann der Interval-Act, der zwischen der Abstimmungszeit und der Bekanntgabe der Punkte zu sehen sein wird. Ich habe es schon bildlich vor Augen, wie den ESC-Nostalgikern und Schlager-Tucken die Kinnlade runterfallen wird wenn sie sehen was die Cello-Rocker von Apocalyptica auf ihrer ESC-Bühne veranstalten. In den ca. sieben Minuten ihres Auftritts fegen sie so ziemlich alle Reste von Altmodischem und Verstaubtem aus der Halle. Noch nie hat der Eurovision Song Contest so gerockt wie hier. Einfach überwältigend!
In der hier zu betrachtenden Fotoshow taucht irgendwann ein Bild von Inkkis „Crazy Neighbour“ auf, einer offensichtlich geisteskranken Ungarin, die jeden Auftritt mit jauchzenden, schrillen Schreien begleitete, die einfach nicht in Worte zu fassen sind. Um das Bild von sich selber noch perfekt zu machen, verschränkte sie bei langsamen Titeln die Arme vor ihrer Brust, schloss die Augen und wog sich im Takte der Musik hin und her. Klarer Fall für die Klappse.
Das richtige Finale heute Abend werden wir dann also wie jedes Jahr wieder vorm Fernseher erleben, trotzdem ist es doch etwas anderes wenn man dann genau weiss, wie es sich anfühlt live in der Halle zu sein. Hoffentlich findet der ESC irgendwann mal wieder in erreichbarer Nähe, bzw. in der Heimat von Freunden oder Verwandten statt (Zypern z.B.), so dass wir das noch mal erleben können. Dann hoffentlich auch das echte Finale.
Am letzten Dienstag habe ich beim Wettanbieter meines Vertrauens 3,60€ auf einen ESC-Sieg von Lettland gesetzt. Die Quote stand bei unwiderstehlichen 45:1, so dass ich im Gewinnfall ca. 160€ einstreichen würde. Ersten Gerüchten zufolge hat Lettland nun das gestrige Semifinale gewonnen und prompt steht die Quote nur noch bei 6:1. Jetzt bin ich also in der blöden Situation morgen einem Titel die Daumen drücken zu müssen, den ich eigentlich ziemlich ekelhaft finde.
Bald geht es dann auch schon los zur zweiten Generalprobe des Finales. Also schnell noch etwas Pomade ins Haar, das Hemd zurecht gerückt und etwas Deo aufgelegt. Fotoapparate darf man da natürlich nicht mit hinein nehmen, Mobiltelefone aber schon. So hoffe ich also wenigstens ein paar Handy-Bilder morgen hier präsentieren zu können. Bis dann!
Was für ein ereignisreicher Donnerstag! Zunächst mal das Konzert von 22-Pistepirkko (22 Marienkäfer) am Senatsplatz. Die Band machte einen ungemein routinierten oder um es noch treffender zu sagen, coolen Eindruck. Sie haben einfach ihren ganz speziellen Sound, der sie zu einer so besonderen Band macht. Das Publikum war sich scheinbar gar nicht richtig bewusst, dass da die international am meisten respektierte Band Finnlands auf der Bühne stand. Es blieb merkwürdig distanziert, im wahrsten Sinne des Wortes. Niemand traute sich ganz nach vorne und so kam ich mir fast schon ein wenig blöd vor als ich mich dann direkt an die Bühne stellte um zu filmen und fotografieren. Gleich als erstes Lied kam mein absoluter Favorit „Sad Lake City“. Ein Song, dessen melancholische Stimmung einfach perfekt zu Helsinki passt:
Die Kulisse war wie erwartet etwas ganz Besonderes und auch das Wetter hat glücklicherweise mitgespielt. Es hatten sich einge Hundert Zuschauer versammelt.
Hier nun noch der Song „Rat King“, den ich auch besonders mag:
Die Familie drängt zum Aufbruch, wir wollen gleich in den Zoo fahren. Also bleibt mir gar nicht mehr viel Zeit, den Ausgang des gestrigen ESC-Semifinals zu kommentieren. Ich bin sehr, sehr froh, dass es meine Favoriten Bulgarien und Georgien ins Finale geschafft haben und ich sie somit auch heute bei der Generalprobe live sehen kann. Auffällig ist, dass alle Songs, die das Semifinale überstanden haben aus Osteuropa kommen (wenn wir die Türkei mal dazu zählen). Direkt wird in nicht ganz so gut informierten Kreisen wieder die gute alte Verschwörungstheorie ausgegraben, ohne zu bedenken, dass Osteuropa schlicht und ergreifend die besseren Songs im Angebot hatte und auch das Zuschauerinteresse dort ungleich grösser ist als im Westen. So, jetzt muss ich aber wirklich los!
So mies das finnische TV-Programm zu normalen Zeiten auch sein mag, im Moment ist es für ESC-Fans geradezu paradiesisch. Die beiden Digital-Kanäle YLE EXTRA und DINA senden z.Z. ungefähr jeweils 10 Stunden am Tag rund ums Thema Euroviisut! Klar, dass da auch eine Menge Material zum Zeit-Totschlagen dabei ist, aber so mancher interessante Backgroundbericht ist da auch immer wieder zu finden. Besonders skurill wird es abends wenn auf DINA das ESC-Wunschkonzert läuft. Allerdings kann man sich hier nicht die Interpretationen der Original-Künstler wünschen, sondern bekommt mehr oder weniger ambitionierte Amateure präsentiert, die ESC-Klassiker wie Waterloo, Fly On The Wings Of Love, Aprés Toi oder Lapponia ausgesprochen frei und fantasievoll zum Besten geben. Als besonders absurdes Beispiel habe ich hier mal eine Version von „Ein bisschen Frieden“ im Angebot:
Heute Abend stehen also gleich zwei Highlights auf dem Programm. Erst, wie gestern berichtet, das 22-Pistepirkko Konzert und dann das ESC-Semifinale. Meine persönlichen Favoriten sind dabei Bulgarien und Georgien und wie das bei meinen Favoriten so üblich ist, werden sie wohl keine Chance haben ins Finale einzuziehen. Vermutlich sind diese Songs auch zu anspruchsvoll für einen Wettbewerb bei dem eine Witzfigur wie DJ Bobo als Mitfavorit gilt. Die Songs aus Bulgarien und Georgien sind auf jeden Fall ein gutes Argument für die Ost-Erweiterung des Eurovision Song Contests. Wer bringt denn Experimentierfreude und innovative Ansätze in diesen Contest ein? Etwa die klassischen Grand Prix Nationen wie Grossbrittannien, Niederlande, Spanien oder eben die Schweiz? Schaut mal in diese peinlichen bis todlangweiligen Beiträge rein und vergleicht selbst. Ohne die Osteuropäer, die scheinbar noch richtig Bock auf diesen Wettbewerb haben, wäre der ESC schon längst tot!
Nun noch ein Nachtrag zum gestrigen Beitrag. Die Präsentation der Nationen im Esplanaden-Park hatte nämlich doch noch einen Höhepunkt zu bieten. Am tschechischen Stand war der Maulwurf aus der „Sendung mit der Maus“ und standbereitwillig für Fotos mit seinen kleinen Fans zur Verfügung. Die Chance hat Jesper sofort ausgenutzt:
Zum 21. Mal wurde heute der Europatag gefeiert und ich muss gestehen, erstmals habe ich das überhaupt registriert. Hier in Helsinki zeigte sich das besonders im Esplanaden-Park, in dem ein Grossteil der am ESC teilnehmenden Länder sich präsentieren. Das hört sich allerdings spannender an als es dann tatsächlich ist. Man findet ca. zwei Dutzend Weihnachtsmarkhütten vor, aus denen heraus Prospekte gereicht werden, die mich davon überzeugen sollen, meinen nächsten Urlaub doch mal in Mazedonien zu verbringen. Warum eigentlich nicht? Sollte Aserbaidschan oder Usbekistan bereits ausgebucht sein, käme Mazedonien tatsächlich in die engere Auswahl.
Also staubten wir am deutschen Stand nur zwei Winkelemente ab um bei „unserer“ Generalprobe am Freitag Roger Cicero ordentlich unterstützen zu können. Eben diesen Roger Cicero haben wir noch kurz gesehen als er am Eurovision Village vorgefahren kam um dort einen Auftritt zu absolvieren. Singen sollte er dort aber laut Ankündigung nicht und so sahen wir auch keinen Grund uns für eine tendenziell überflüssige Veranstaltung in die Warteschlange einzureihen. Da freuen wir uns doch lieber auf den morgigen Abend, an dem auf dem Senatsplatzeine meiner absoluten Lieblingsbands auftreten wird, 22-Pistepirkko! Die Bühne wurde bereits gestern aufgebaut und wenn das Wetter nur halbwegs mitspielt, dann wird das ein grossartiges Ereignis vor fantastischer Kulisse.
Zum Abschluss noch ein Leserbrief meiner Stammleserin Gabi aus Bad Salzdetfurth:
Lieber Thilo, sag mal bist Du eigentlich wirklich in Helsinki oder spielst Du uns nur so ein Theater vor, wie damals die Amis mit ihrer inszenierten Mondlandung?
Liebe Gabi, ich möchte dir versichern, dass ich tatsächlich live vor Ort bin. Gerne schicke ich dir folgendes Beweisfoto:
Den ersten Tag in Helsinki haben wir nun hinter uns und das Eurovision-Fieber steigt bereits. Schon am Flughafen empfing uns ein entsprechendes Schild und machte Lust auf mehr:
Doch zunächst mussten Vorräte an finnischen Leckereien angelegt werden, wobei uns das Thema Eurovision aber auch schnell wieder einholte. Hier trinkt man momentan nämlich weder Coca-Cola, noch Pepsi, sondern selbstverständlich Lordi-Cola!
Doch mit dieser Cola ist die Palette an Lordi-Merchandise noch lange nicht erschöpft. Es gibt Lordi-Radiergummi, Notizhefte, Pokerkarten und die finnische Post bietet stilgemäss das Lordi-Packset an. All dies konnten wir heute morgen bei unserer Shopping-Tour im Einkaufszentrum Sello finden. Am Nachmittag zog es uns dann ins Eurovision Village wo Gerli Padar ihren Titel „Partners In Crime“ vortrug, mit dem sie am Donnerstag fuer Estland im Semifinale starten wird:
Anschliessend noch ein Spaziergang ueber die Esplanaden und zum Senatsplatz um das obligatorische Foto des Doms zu machen, das bei keinem Helsinkiaufenthalt fehlen darf:
Abschliessend habe ich noch einen Vorschlag zum Abendessen. Wie wäre es mal mit einer leckeren Pizza Kotzone mit Barbecue-Geschmack? Wenn sich das mal nicht vielversprechend anhört!
In weniger als 24 Stunden werden wir bereits in Helsinki angekommen sein, wenn man den aktuellen Voraussagen glauben darf, dann érwarten uns dort 18°C. Damit könnten wir ja prima leben.
Gestern wurde in Helsinki das Eurovision Village eröffnet, in dem sich die Sponsoren des ESC präsentieren und auch ansonsten scheint die Stadt nun mittlerweile vom bevorstehenden Großereignis in den Bann gezogen zu werden. Ich werde dann ab Dienstag hier Bericht erstatten. Das war’s auch schon für heute denn jetzt heißt es noch Klamotten bügeln, Koffer packen usw…usf…