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Helden von gestern und morgen

März 21, 2008 · Keine Kommentare

Man mag es sich heute kaum mehr vorstellen können, aber auch ich habe mich früher tatsächlich mal sportlich betätigt, sogar in zwei Vereinen. Im Schwimmverein wollte man mich doch tatsächlich mal in eine Leistungsgruppe stecken, eine Idee, auf die in meinem Fussballverein B.V.04 nie jemand gekommen wäre. Ich gestehe es heute offen: mein Talent als Ballzauberer hielt sich sehr in Grenzen. In der D-Jugend habe ich dann aber tatsächlich mal ein paar Tore erzielt (was mir in der gesamten E-Jugend nie gelang) und fing gerade an so etwas wie Ehrgeiz zu entwickeln als ich mir ziemlich übel den Fuss verknackste und monatelang nicht spielen konnte. Danach hatte ich keine Motivation mehr und habe (Achtung unvermeidliche Floskel!) die Fussballschuhe an den Nagel gehängt.

Der Sohn einer Kollegin von mir scheint mit deutlich mehr Talent gesegnet zu sein, spielt er doch seit drei Jahren in der Jugend des FC Barcelona. Morgen will ich mich dann mal persönlich von seinen Künsten überzeugen, denn er spielt mit seinem Team beim Osterturnier ausgerechnet meines alten Vereins B.V.04. Diese Turnier ist immer wieder eine tolle Veranstaltung mit beeindruckender Besetzung. Solche Größen wie Michael Owen oder Kaka haben auch schon an der Rossstrasse gespielt und im letzten Jahr habe ich bei diesem Turnier meinen alten Helden Roger Milla getroffen. Hab ich das Foto eigentlich schon mal hier gezeigt?

Als ich noch selber dort spielte war das Osterturnier immer ein besonderer Höhepunkt. Wir stromerten ständig um den Platz herum, auf der Jagd nach Autogrammen von Spielern, deren Namen noch niemand kannte. Einige dieser Autogramme habe ich heute immer noch, es ist aber leider unmöglich zu sagen wessen Signatur ich da wie einen Schatz horte.

Nun hoffe ich also inständig, dass das Wetter morgen halbwegs erträglich sein wird und wer weiss, vielleicht läuft mir ja auch wieder der eine oder andere Veteran über den Weg.

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Losglück

November 26, 2007 · 1 Kommentar

Nun ist es also tatsächlich so gekommen wie ich es mir gewünscht hatte. Deutschland und Finnland sind gemeinsam in einer Gruppe zur WM-Qualifikation 2010 gelandet!

In Deutschland reden alle Fachleute von einem machbaren Los mit Russland als Hauptkonkurrenten. Aber auch in Finnland ist man gar nicht so unglücklich über das Ergebnis. Vorherrschender Tenor dort: “Eine schwere aber nicht unlösbare Aufgabe.”. Gegen Deutschland sieht man zwar wenig Chancen, den zweiten Platz vor Russland zu erreichen hält man aber für nicht völlig ausgeschlossen. Wenn man das letzte Spiel der Russen in der EM-Quali betrachtet (1-0 gegen Andorra!), dann könnte da was dran sein. Jetzt hoffe ich nur noch, dass die Terminierung der Spiele mir entgegenkommen wird und dann wäre es ja wirklich möglich, dass ich beim Spiel FIN-GER live vor Ort sein könnte!

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Ohne Finnland, fahr’n wir zur EM

November 22, 2007 · Keine Kommentare

So nah waren sie noch nie dran. Ein verflixtes Tor hat gefehlt und Finnland hätte sich endlich, endlich einmal für ein großes Fussbalturnier qualifiziert. Nun ist ein 0-0 in Portugal ein ehrenwertes Ergebnis, aber dafür kann man sich halt auch nichts kaufen. Der beste finnische Fussballer aller Zeiten, Jari Litmanen, stand gestern noch mal auf dem Platz, aber geholfen hat es auch nichts. Ein Blick auf die Tabelle verrät woran Finnland letztlich gescheitert ist. In 14 Spielen haben sie nur 7 Gegentore kassiert, das ist internationale Spitzenklasse. Nur haben sie halt auch bloß 13 Tore geschossen. Das ist in einer Gruppe mit Gegnern wie Aserbaidschan, Kasachstan und Armenien natürlich erbärmlich wenig. Allein diesen Teams hätte man in sechs Spielen locker 12 bis 15 Tore verpassen müssen und in Aserbaidschan hätte man natürlich auch eigentlich nicht verlieren dürfen.

Trotzdem kann man wohl sagen, dass Finnland momentan über eine ziemlich starke Generation von Fussballern verfügt. Am kommenden Sonntag werden die Qualifikationsgruppen für die WM 2010 ausgelost. Also auf ein Neues! Vielleicht wird’s ja dann mal was. Schön wäre es ja auch wenn bei dieser Auslosung Finnland und Deutschland in die selbe Gruppe kämen. Möglicherweise ließe es sich dann einrichten, dass ich mal ein Spiel einer deutschen Nationalmannschaft in Helsinki besuchen könnte.

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12.04.2007

April 12, 2007 · Keine Kommentare

Am letzten Sonntag war ich zum ersten mal seit zig Jahren mal wieder beim Osterturnier des BV 04 Düsseldorf, dem Klub, bei dem ich früher auch selber mal gespielt habe. Das Teilnehmerfeld war wie immer spektakulär, immerhin konnte man dort u.a. die U19-Teams von Juventus Turin, PSV Eindhoven, Bayern München und Werder Bremen bewundern. Besonders gefreut hatte ich mich allerdings auf die U19-Nationalmannschaft von Kamerun, denn immerhin war hier als Delegationsleiter die WM-Legende von 1990 und 1994, Roger Milla angekündigt worden. Hier eine kleine Gedächtnisstütze:

Und dann habe ich ihn tatsächlich leibhaftig getroffen und mich natürlich direkt mit ihm fotografieren lassen. Erstaunlich wie klein der in Natura ist. Oder fängt der etwa schon an zu schrumpfen?

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06.04.2007

April 6, 2007 · Keine Kommentare

Da soll noch mal einer sagen, es käme nicht auf die Größe an. Tut es doch!!!

Dieses wunderbare Gerät schmückt seit neuestem unser Wohnzimmer. Unser alter hatte gerade mal eine Bildschirmdiagonale von 52cm. Im Normalfall war das ja auch noch okay, beim Fussballgucken musste man sich aber schon mal ein Stück näher ransetzen und wenn Eishockey auf dem Programm stand, hat man am besten gar nicht erst eingeschaltet. Nun hat dieser schöne Samsung LE32R32 eine Diagonale von 82cm und das ist echt ein ganz neues Seh-Erlebnis. Besonders gut zur Wirkung kommt das bei Naturdokus oder Reisereportagen mit ausladenden Landschaftsaufnahmen. Die Bildqualität ist einfach phänomenal und so sind wir also rundum happy mit unserem neuen Familienmitglied.

Das bedeutet aber noch lange nicht, dass wir jetzt nur noch vor der Glotze hängen. Dem Wetter angemessen, stehen regelmäßige Spielplatzbesuche an, wobei ich den Spielplatz am Leo-Statz-Platz bevorzuge, bietet der doch neben dem Standararsenal an Spielgeräten für die Kleinen auch noch Tischtennisplatten für Mami und Papi. So Jesper uns denn läßt, wird da dann so mancher Satz ausgespielt. Meistens geht es recht knapp zu, Inkki hat aber in der Regel doch die Nase vorn, was nicht zuletzt daran liegt, dass ich mich nach einem gelungenen Ball immer gleich für den geborenen Tischtennisprofi halte und die nächsten fünf Bälle mit den kühnsten Top-Spin- oder Schmetterattacken regelmäßig irgendwo in die Pampa befördere. Größenwahn ist halt mein zweiter Vorname!

Am letzten Sonntag zog es mich bei schönstem Frühlingswetter zu meinem ersten Auswärtsspiel mit der TuRU. Mit Elmar im Schlepptau wurde die S-Bahn geentert und es ging ab nach Essen. Bei dieser Gelegenheit wurde auch mein neues TuRU-Trikot eingeweiht. Am Fanstand im Stadion soll ein, allerdings mit Werbung und Namenszug beflocktes, Trikot knapp 40€ kosten. Das ist mir dann doch ‘ne Ecke zu heftig. Also habe ich mal die Homepage des TuRU-Ausrüsters Dragon Sport besucht und fand da ein wunderbares Trikot zum Spottpreis von nur 17€. Nun werde ich noch 2€ für einen Aufnäher mit Vereinswappen investieren und dann bin ich fürs erste standesgemäß ausgestattet. Das Spiel gegen SW Essen war übrigens wenig spektakulär, aber das Speisen- und Getränkeangebot im dortigen Stadion war ob der kleinen Preise extrem ansprechend. Langsam aber sicher werde ich noch zum glühendsten TuRU-Fan in Düsseldorf, was aber in Anbetracht der Tatsache, dass es in unserer Stand eh nur eine Handvoll davon gibt, auch kein Kunststück ist.

Hier noch ein besonders feines Fundstück, das dem Hubi sein Blog zierte:

heim-fur-blinde-lesben.jpg

Und da wir uns gerade so gut amüsieren, hier noch der (in-)offizielle Karfreitags-Song von Funny van Dannen:

Jesus

 

Sie nannten ihn Jesus er war nicht verkehrt,

 

doch er hat sich als Kind schon nicht richtig gewehrt

 

Wenn sie ihn verhauten , er war einfach zu lieb.

 

Er war ein echter Losertyp

 

Er war ein Verlierer. Er war ein Star.

 

Ja er war ein Verlierer, doch eins muß man ihm lassen

 

Er war ein Star er begeisterte die Massen.

 

Er war ein Verlierer doch er hat ohne Waffen

 

Für sich selbst und andere einen Arbeitsplatz geschaffen

 

Er war ein Spinner. Er las Gedichte,

 

erzählte den Leuten schlaue Geschichten

 

Er war nicht so lustig wie Stephan Raab.

 

Er hatte Glück das es die Doofen noch nicht gab

 

Er wurde populär. Er wurde schwer bekannt.

 

Er zog mit seiner Clique durch das ganze Land

 

Dabei sind unglaubliche Wunder geschehen,

 

denn die Leute wollten Wunder sehen

 

Er war ein Verlierer. Er war ein Star

 

Irgendwann kam er nach Jerusalem,

 

dort war er Einigen zu unbequem

 

Sie schlugen ihn ans Kreuz das war so Sitte.

 

Sie waren zu dritt und er hing in der Mitte

 

Wer wollte konnte sie hängen sehen,

 

ohne Werbepause das war schön

 

Und einer sagte im Vorübergehen:

 

Er muß ja immer im Mittelpunkt stehen

 

Er war ein Verlierer. Er war ein Star

 

Jesus liebte Rotwein und Baguette. Er blieb leider nicht in Nazareth

 

Er zu groß für die Kleinstadt, Für die Großstadt zu nett

 

Er war ein Verlierer. Er war ein Star.

 

Ja er war ein Verlierer doch eins muß man ihm lassen

 

Er war ein Star er begeisterte die Massen

 

Er war ein Verlierer doch er hat ohne Waffen

 

Für sich selbst und andere einen Arbeitsplatz geschaffen

Er war ein Verlierer. Er war ein Star

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Fortuna (Mario Venuti)

Oktober 21, 2006 · Keine Kommentare

Das war mal ein herrlicher Fortuna-Abend wie in alten Zeiten. Viele Zuschauer, tolle Stimmung und dazu auch noch ein Sieg über den Tabellenführer Union Berlin. Was will man mehr?

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