Monatsarchiv: September 2007

A Scanner Darkly

Wie kann es sein, dass dieser Film bisher völlig an mir vorbei gegangen ist?

Slideshow!

Es gab lange keine Fotos mehr hier zu bewundern, also spendiere ich heut mal eine Slideshow mit einer buntgemischten Sammlung von Bildern der letzten Wochen. Zu sehen gibt es eine Partie Mölkky, Jespers Kindergartenfest, einen Besuch im Wildpark und den Tag auf der Pferderennbahn.

Brötchen-Guide Unterbilk

Wir haben ein echtes Luxusproblem. In unserer Nachbarschaft gibt es gleich fünf Bäckereien, die bequem zu Fuß zu erreichen sind und so hat es eine ganze Weile gedauert, alle Anbieter von frischem Backwerk gründlichst unter die Lupe zu nehmen.

Unvermeidlich ist es wohl, zumindest in Düsseldorf, eine Kamps-Filiale in der Nähe zu haben. Bei Kamps kann man ja eigentlich nicht viel falsch machen. Die Brötchen aus industrieller Vorfertigung schmecken doch immer gleich und zwar gleich gut! Nachteil bei dieser Filiale ist die Entfernung. Wer irgendwo auf dem Acker wohnt, der wird einen Anmarsch von ca. sieben Minuten wohl als paradisisch empfinden, mir ist es aber tatsächlich zu weit. Weiterer Nachteil ist der Preis für die Mürbchen, die Jesper so gerne isst. 80 Cent!!! Der pure Wucher.

Direkt an der Bilker Kirche gibt es dann einen Laden von Thesing, der allerdings komplett indiskutabel ist. Ob man Brötchen bekommt ist zunächst mal Glückssache. Oft genug stecken die angelieferten Rohlinge noch im Backofen und die hungrige Kundschaft scharrt schon mit den Hufen. Was machen die Verkäuferinnen also? Einfach mal den Ofen hochdrehen, dann wird es doch wohl schneller gehen?!? Von wegen. Das Ergebnis sind dann ziemlich verkohlte Mini-Brötchen. Aussen zu hart und innen noch gar nicht fertig. Pfui!!! Immerhin ist den Verkäuferinnen das peinliche Erscheinungsbild ihrer Produkte wohl bewusst und sie packen schon mal das eine oder andere Gratis-Brötchen dazu. „Sind ’n bisschen klein geraten heute.“. Heute? Leider meistens. Ich habe es wirklich oft, zu oft, da versucht, aber anständige Brötchen habe ich da nie bekommen. Thesing scheidet also aus.

Auf der Bilker Allee gibt es dann noch Bader. Hier sind die Brötchen von der Größe okay, aber oft etwas zu dunkel. Könnte man verkraften, aber leider schmecken sie auch nicht besonders. Irgendwie ein wenig wie aufgepumptes Esspapier, also eher geschmacksneutral. Ausserdem habe ich Bader noch nicht verziehen, dass man mir dort ein mal einen Kuchen verkauft hat, der wunderbar aussah, aber noch gar nicht fertig gebacken war. Das Teil angeschnitten, kam einem der flüssige Teig entgegen. So was habe ich vorher auch noch nicht erlebt. Sehr lecker und nicht zu teuer sind hier allerdings die Rosinenmürbchen. So bleibt Bader also nur eine Empfehlung für das süße Frühstück.

Etwas weiter entfernt, ungefähr so weit wie Kamps, ist die Stadtbäckerei. Die ist klasse! Sehr leckere Brötchen, perfekt gebacken und besonders die Sesambrötchen sind ein Hit. Dazu noch nette Verkäuferinnen, die einen nicht auch noch grimmig anraunzen wie bei Thesing. Also rundum ein Volltreffer, wenn da nur nicht die Entfernung wäre.

Viel näher liegt da doch die Bäckerei mit dem leicht unappetitlichen Namen Gelhäut. Die ist zunächst mal schon dadurch sympathisch, dass es noch ein Bäckerei ist wie ich sie aus meiner Kindheit kenne. Also mit Backstube und echtem Bäcker, der auch schon mal mit mehlverschmierten Klamotten um die Ecke guckt um der, wie immer zahlreich erschienenen, Kundschaft einen guten Morgen zu wünschen. Sein Handwerk versteht er offensichtlich auch. Die Brötchen sind zwar etwas klein, aber sie schmecken hervorragend. Ungefähr auf einer Stufe mit der Stadtbäckerei, vielleicht sogar einen Tick besser. Ein besonderes Highlight ist der Rosinen- oder Mandelstuten. Mmmmhhh, lecki lecki! Nun kommt noch dazu, dass die Bäckerei Gelhäut keine drei Minuten von uns entfernt liegt und somit haben wir unsere Haus- und Hofbäckerei gefunden!

Wetten…dass das heute nicht mein Tag war!?!

Kurze Bilanz meiner heutigen Glücksspielaktivitäten:

  • drei Wetten bei bwin.com zu insgesamt 2€ verloren
  • sieben verschiedene Wetten beim Galopprennen zu je 1€ verloren
  • zwei Tipps beim Bundesligatippspiel (ohne Einsatz) verloren

Gut, dass mir der Sieg von Fortunas zweiter Mannschaft am letzten Sonntag ein beachtliches Plus beschert hat. Melde also erleichtert: Alles im grünen Bereich!

German Bloggers bei Facebook

Seit einger Zeit ich bin ich ja, wie berichtet, bei Facebook unterwegs und in letzter Zeit mit immer mehr Spaß daran. Dort gibt es für jede Wichtigkeit und Nichtigkeit eine eigene Gruppe und so machte ich mich auf die Suche nach der Gruppe der deutschen Blogger. Nun ist es nicht völlig auszuschließen, dass ich zu dusselig war, aber ich habe eine solche Gruppe einfach nicht gefunden. „Selbst ist der Mann!“, dachte ich mir und habe sie kurzerhand selbst gegründet. Alle hier mitlesenden Blogger, sind nun also herzlich eingeladen sich der Gruppe „German Bloggers“ anzuschließen. Nachbarin Chikatze ist auch schon da. Also bis bald!?!

german-bloggers-logo.jpg

Papa des Tages

Jesper: „Silja freut sich schon auf ihre Zähne.“

Papa: „Dann warte erst mal ab wie sehr sie sich auf ihre Brüste freuen wird!“

Finnisch mit Thilo: Kappale kaksi

Überraschung des Abends: fast alle Teilnehmer von letzter Woche waren wieder da! Aber ehrlich gesagt hoffe ich schon noch, dass der eine oder andere noch das Handtuch werfen wird denn 25 Teilnehmer sind eigentlich fast 10 zu viel.

Zunächst haben wir noch mal die Zahlen durchgekaut, was scheinbar auch bei allen problemlos klappte. Die Zahlen sind wirklich ein dankbares Thema um schnelle Erfolgserlebnisse zu vermitteln. Anschließend haben wir uns gegenseitig ein paar gebräuchliche Begrüßungsformeln zugeworfen wie z.B.:

Terve!

Hej!

Hyvää päivää! – Guten Tag!

Hyvää huomenta! – Guten Morgen!

Hyvää iltaa! – Guten Abend!

Hyvää yötä! – Gute Nacht!

Ich vermute mit einem nuschelig in den hochgezogenen Schal gemurmelten „Hej!“ wird man immer auf der sicheren Seite sein, wenn man nicht gerade zum Vorstellungsgespräch oder zum Besuch bei den Schwiegereltern eingeladen ist.

Damit war unser Tatendrang und auch die Doppelstunde noch nicht am Ende. Wir haben dann noch einige Verben konjugiert, diesmal inklusive des Plurals. Hier mal am Beispiel des Verbs asua – wohnen:

minä asun

sinä asut

hän asuu

me asumme

te asutte

he asuvat

In diesem Zusammenhang haben wir dann noch den sympathischen Kasus Inessiv  kennengelernt, der im Finnischen durch die Endung -ssa, bzw. -ssä gekennzeichnet ist und anzeigt wo etwas sich befindet oder passiert. Minä asun Düsseldorfissa. Das kleine „i“ wird als Bindeglied dazwischen gesetzt wenn das vorangegangene Wort auf einen Konsonanten endet.

Bisher ist es immer noch recht übersichtlich, aber bald wird wohl wieder dieser unsägliche Partitiv ins Spiel kommen, dessen Bildung und Verwendung mir schon beim ersten Anlauf Finnisch zu lernen komplett unklar blieb.