Monatsarchiv: Februar 2008

Take 2 to tango!

Man soll die Feste ja bekanntlich feiern wie sie fallen. Der Finne an sich hält sich ausnehmend gerne an diese Maxime. So auch Harri Olli, wie die „Welt“ berichtet:

Finne nach Eklat suspendiert

Finnlands Skiverband hat Harri Olli (22) für den Rest der Saison gesperrt, weil er sich nach seinem sechsten Platz bei der Skiflug-WM in Oberstdorf danebenbenommen haben soll. So habe Olli statt bei der Mannschaftsfeier anwesend zu sein, Sex mit zwei Partnerinnen gehabt und dann volltrunken damit herumgeprahlt. Seinen Teamchef habe er nach seiner Heimkehr vor Journalisten als „Wichser“ bezeichnet.

Proof of Life

Ja, ja…mich gibt’s noch! In unregelmäßigen Abständen überkommt mich immer wieder mal eine akute Unlust zum Bloggen. So also auch in den letzten Wochen. Habt Ihr was verpasst? Nun…

Das Wichtigste: alle sind gesund und munter. Wenn ich genauer darüber nachdenke, dann kann ich mich kaum an einen so langen Zeitraum ohne irgendwelche Wehwehchen in der Familie erinnern.

Eine Woche lang hatten wir Besuch von Mommo aus Finnland. Ich könnte mir vorstellen, dass sie nun fürs Erste genug vom Spielen mit Bauklötzen hat.  Aber man kann nur immer wieder sagen welch ein Segen doch die Billigflieger gerade für uns sind. Es wäre wirklich zu schade wenn die Oma ihre Enkel nur ein Mal im Jahr sehen könnte!

Dann gilt es noch von Elmar zu berichten, der sich auch eine Next-Generation-Konsole geleistet hat. Der Abtrünnige hat sich allerdings für die dunkle Seite der Macht entschieden und eine PS3 gewählt, die ich natürlich direkt besichtigen musste. Ein wirklich feines Gerät, das technisch völlig unangreifbar ist. Schon die kurz nach dem Konsolen-Release erschienenen Games sehen beeindruckend aus und ich bin jetzt schon gespannt was die Entwickler da in den nächsten Jahren noch alles herauskitzeln werden. Ein kräftiges PFUI! gibt es aber auch auszusprechen. Dass Sony ein solches Gerät ohne High-Definition-Kabel ausliefert ist fast schon frech. Schwamm drüber. Trotzdem ein tolles Teil!

Vorfreude

Wie hält man die Ehefrau am besten bei Laune? Mit einem Besuch bei:

Morgen ist es mal wieder soweit und Inkki wird heute Nacht in ihren Träumen sicherlich mit Zollstock und Maßband unterwegs sein.

Baby, come back!

UPS sagt:
Ihr Paket ist termingerecht. Planmäßiger Zustellungstermin am 13.02.2008. 

Cuisine surprise – Runde 1

Von einer befreundeten Mutti aus der Nachbarschaft haben wir uns zu einem netten Spiel inspirieren lassen. Es ist an die TV-Show Kochduell angelehnt, die vor einigen Jahren mal recht populär war. Die Grundidee ist, dass man aus vorgegebenen Zutaten eine möglichst schmackhafte Mahlzeit zubereitet. Ich war heute der erste Koch, während Inkki für die erste Runde einkaufte. Sie brachte Tomaten, Mais, Nachos, Hackfleisch und geriebenen Käse. Das war ja ziemlich gnädig von ihr, denn dass es irgendwas Mexikanisches, überbacken mit Käse werden würde lag ja nun auf der Hand. Über die eingekauften Zutaten hinaus darf man natürlich solche Basics wie Zucker, Mehl, Gewürze, Milch, Sahne oder auch Paniermehl, Couscous oder Cerealien nach Belieben einsetzen. Außerdem stehen auch noch Kartoffeln, Reis oder Nudeln als Beilagen zur Verfügung.

Nach einigem Überlegen entschied ich mich dann dafür, zunächst kleine Hackfleischbällchen zu braten. Um hier schon für die mexikanische Note zu sorgen habe ich das sonst übliche Paniermehl durch zermörserte Nachos ersetzt. In der Zwischenzeit habe ich Reis mit einer klein gewürfelten Tomate in Brühe gekocht. Der Reis kam auf den Boden einer Auflaufform, darauf kamen die Hackfleischbällchen. Schließlich noch die restlichen Tomaten mit dem Mais und etwas Chilisoße aufgekocht, gewürzt und mit Zitronensaft abgelöscht. Das dann auch in die Auflaufform und obenauf den geriebenen Käse mit grob zerstoßenen Nachos. Das macht den Auflauf dann schön crunchig.#

Okay, das war keine große Küche, aber ein schlichtes und sehr leckeres Essen. Nächste Woche kaufe ich dann für die zweite Runde von Cuisine surprise ein und Inkki darf sich was einfallen lassen.

Clownereien

Starschnitt

Bisher war der Twins Club mein Stamm-Friseur, aber die Besuche dort glichen in letzter Zeit immer einem Glücksspiel. Welche Friseuse würde mich wohl aufrufen? Die Hippe mit der asymetrischen Kurzhaarfrisur? Volltreffer! Die hat’s wirklich drauf. Die Nette mit den blond bis weiß gefärbten Haaren? Okay! Wenn sie Hand anlegt, dann kann man sich danach wenigstens überall sehen lassen. Die Hübsche mit den langen  schwarzen Haaren? Hilfe! Die hat mir den Kopp zwei Mal fürchterlich ruiniert und mir Ecken und Kanten rein geschnitten, dass ich eigentlich die Friseur-Innung hätte einschalten sollen. Klar, würde sie mich aufrufen könnte ich ja sagen „Sorry, ich warte lieber bis eine andere Kollegin frei wird.“, aber diese Peinlichkeit wollte ich ihr dann doch lieber ersparen. Nun also probehalber mal zu einem anderen Friseur, nämlich zu Starschnitt auf der Lorettostrasse. Ich bin eigentlich ganz zufrieden. Nicht aufregend oder innovativ, aber schlicht und einfach ’ne gute Frisur.

Schade nur, dass ich von einem männlichen Friseur in Empfang genommen wurde. Ich hatte mir schon so einen netten Begrüßungssatz zurecht gelegt, den anzubringen mir bei einem Mann aber etwas zu riskant war.

„Hallo. Wie man sieht habe ich es ziemlich nötig. Aber vielleicht fangen wir erst mal mit Haareschneiden an!“